Couch - Wiener Kreis für Psychoanalyse und Selbstpsychologie

01.05. - 03.05.2025: 5. Wiener Selbstpsychologietage

Betroffen - Resonanz im selbstpsychologischen Prozess

"Betroffen!" - von Krankheit, repressiven Machtverhältnissen, der Klimakrise, Kontrollverlust durch Pandemie, des Einsatzes digitaler Medien, durch künstliche Intelligenz … Sie alle stellen eine potenzielle Bedrohung des sozialen Resonanzraums und damit eines vitalen Selbsterlebens dar. Wie aber lässt sich verstehen und beeinflussen, ob dieses Geschehen zu einer inneren Erstarrung und damit Lähmung von Entwicklung oder aber Suche nach empathischem Austausch und stärkender Bezogenheit führt?

Menschliche Entwicklung vollzieht sich in Resonanzräumen, die sich öffnen, schließen, über die ganze Lebensspanne verändern. Resonanz, verstanden als Element von Empathie (Stern, 1992), beschreibt einen sensiblen affektiven Schwingungsvorgang, dem wir im psychoanalytischen Prozess häufig als Erleben von gehemmter Vitalität, verlorener Selbstwirksamkeit und inkohärentem Selbsterleben begegnen.

Die Konzepte der Selbstpsychologie, erweitert durch intersubjektive und relationale Überlegungen, eröffnen ein kontextualistisch orientiertes Verstehen und Arbeiten, eine Perspektive auf "die innere Erlebniswelt des Individuums als auch auf deren Eingebettetsein in andere derartige Welten und die kontinuierliche wechselseitige Beeinflussung, die zwischen ihnen besteht." (Stolorow und Atwood 1992, S. 18)

Die Vorträge und Workshops setzen sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit daraus entstehenden Fragen, Überlegungen und Herausforderungen auf dem Weg von Betroffenheit hin zur Resonanz im therapeutischen Geschehen auseinander.

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